Außer Kontrolle

von Ray Cooney

Außer Kontrolle wurde 1991 zur besten britischen Komödie gekürt und hat seitdem die Bühnen der Welt erobert. In rasantem Tempo, voller Wortwitz, Slapstick und Situationskomik zeigt diese perfekt konstruierte Farce, dass Politiker nun einmal ein ganz besonders schwieriges Liebesleben haben.

Eine pikante Angelegenheit: In der Luxussuite eines Hotels will Richard Willey, Staatsminister der Regierung, eine Liebesnacht mit Jane, einer attraktiven Sekretärin der Oppositionspartei, verbringen. Doch das stimmungsvolle tête-à-tête scheitert an einem defekten Schiebefenster, das gerade einem Unbekannten ins Genick gesaust ist, der vom Balkon ins Zimmer spähen wollte. Natürlich darf der leblose Körper nicht in Richards Zimmer gefunden werden, denn dann würde das geplante Schäferstündchen publik, was für Richard zu einem politischen Skandal und zur privaten Katastrophe führen würde. Richard sieht schon die Schlagzeilen vor sich: Staatsminister bei Sex-Orgie mit Sekretärin und Leiche erwischt!

Aber wie schafft man eine Leiche unbemerkt aus einem Hotel? Da kann nur des Ministers Sekretär George helfen, der Mann für alle Fälle. Doch die abenteuerlichen Versuche, den missglückten Seitensprung zu vertuschen, führen ins heillose Chaos. Denn einige Plagegeister durchkreuzen immer wieder alle klugen Pläne: der pingelige Hoteldirektor, die liebende Gattin Richards, Janes vor Eifersucht rasender Ehemann,           eine gestrenge Krankenschwester sowie ein geschäftstüchtiger Etagenkellner, der sich seine Diskretion ordentlich bezahlen lässt.
Mitwirkende
Richard Willey                                      Michael Huber
George Pigden                            Samuel Röhm
Jane Worthington                                  Iris Frey
ein Körper/Detektiv Leo Zorn
Kellner Harold Lothar Gärtner
Manager Wolfgang Döngi
Ronnie Worthington Horst Huth
Pamela Willey Anne Schulte-Holthaus
Gladys Forster Nicole Mosdzien
   
er sorgte für den rechtzeitigen Fensterfall Bernhard Neef
Soufflage Melissa Hagendorn
Lichttechnik                            Wolfgang Döngi
Bühnenlicht, Ton                             Franz Kapinus
Regie                  Uschi Barth

 

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung vom 12. 10. 2009

Kritik der Kraichgau Stimme