Es war die Lerche

von Ephraim Kishon

ein heiteres Trauerspiel mit Musik

   

'Es war die Lerche', meinte Romeo, als er in der berühmten Balkonszene seine geliebte Julia verlassen wollte. 'Nein, es war die Nachtigall und nicht die Lerche, die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang', entgegnete Julia. Wie tragisch diese Liebesgeschichte endete, dürfte hinreichend bekannt sein. Was aber, wenn der verzweifelte Romeo beim Anblick seiner scheinbar toten Julia sich nicht vergiftet und seine aus dem Totenschlaf erwachte Julia sich nicht erdolcht hätte? Wäre eine glückliche Ehe mit einer bezaubernden Tochter nicht die logische Schlussfolgerung?

Kishon zeigt, wie aus einem echten Liebesmythos nach knapp 30 Ehejahren eine Ehetragödie geworden ist. Bei all dem entrüstet sich Shakespeare höchstpersönlich über die desillusionierte Julia, den fett gewordenen Romeo, die verzogene Tochter, den vergesslichen und inzwischen steinalten Pater sowie die alte Amme.

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung

 

Es spielten

Uschi Barth, Monika Unger, Judith Steuerwald, Eugen Leinberger, Rüdiger Spitzenberger, Lothar Gärtner

Musik

Edgar Tüser

Regie

Uschi Barth

Ton und Licht

Wolfgang Döngi, Monika Spranz