Gefährliche Liebschaften
nach dem frivolen Briefroman von Chorderlos de Laclos von Manfred Wekwerth

Gefährliche Liebschaften“ - ein Stück über das Spiel um Liebe und Lust, Rache und Eitelkeiten, Macht, Manipulation und Intrigen.  

Das Stück ist ein Sittengemälde des ausgehenden Ancien Régime. Verführung heißt das Thema und es schildert die Sitten und Verderbtheit der guten Gesellschaft vor dem Ausbruch der Französischen Revolution. Einem breiten Publikum ist die Geschichte vor allem durch die berühmte Verfilmung mit Glenn Close, John Malkovich und Michelle Pfeiffer in den Hauptrollen bekannt geworden. 

Gefährliche Liebschaften“ ist ein Stück über Machtkampf zwischen zwei intelligenten Verführern, die sich durch perfide Spiele mit den Gefühlen anderer Menschen einen zerstörerischen Machtkampf liefern. „Gefährliche Liebschaften“  zeigt die Technik der Verstellung, die Mechanik der Kabale und die Triebkraft der Macht.   

Die Marquise de Merteuil und ihr ehemaliger Geliebter Valmont stürzen durch Schlafzimmer-Intrigen willfährige Rokoko-Gestalten ins Unglück. Sie frönen einer grausamen Leidenschaft: Zu ihrem eigenen Vergnügen missbrauchen sie die Gefühle anderer. Ob die junge Cécile, der schwärmerische Chevalier Danceny, die verheiratete Präsidentin de Tourvel, keiner ist vor ihren perfiden erotischen Intrigen sicher; alle werden zu Spielfiguren ihrer Lust und Selbstsucht.

         

 

 

Marquise de Merteuil Lu Hutzler
Vicomte de Valmont Michael Huber
Mme. de Tourvel, genannt PräsidentinIris Frey
Mme. des Volanges Erika Ebel
Cecile de Volanges
Nina von Carlsburg
Ritter de Danceny Samuel Röhm
Spielmacher, Aristide, Pater Anselm  Endrik Ebel
   
Souffleuse Marion Nkusi
Licht Wolfgang Döngi, Bernhard Neef
Ton Andreas Herrtwich, Michael Schneid
Gesang/Einstudierung Tanja Gehrig
Tanz/Einstudierung Anna Stegmaier
Gesamtleitung, Regie Uschi Barth

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung vom 3. 2. 2015

Kritik von Sinsheim-Lokal.de vom 9. 2. 2015