Kleinbürgerhochzeit

 

Schauspiel von Bertold Brecht  
In diesem frühen Werk Brechts geht es um den Muff und den Mief des Kleinbürgermilieus, die Verlogenheit, den falsch verstandenen Anstand, um Themen, die man, wenn überhaupt, nur hinter dem Rücken der betroffenen Personen bespricht

 Eine Hochzeitstafel. Kleine Leute, Vater und Mutter der Braut, Verwandte, Freunde des Bräutigams, Bekannte. Man frisst und säuft. Der Vater geht den anderen mit seinen "Geschichten" auf die Nerven.
Die Dialoge enthüllen nach und nach unterschwellig vorhandene Spannungen. Man spürt bald, dass unter der ach so heilen Oberfläche einiges nicht stimmt.
Es spielten
Franz Kapinus, Joachim Elzer, Lu Hutzler, Anka Neumann, Judith Steuerwald, Horst Huth, Ursel Roßnagel, Günter Wegner, Gerhard Kreiner
Musik
Richard Spranz, Rüdiger Spitzenberger
Souffleuse
Monika Unger
Bühnenbau
Wolfgang Döngi
Regie
Uschi Barth, Monika Unger

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung vom 12. 02. 1992