Kleinbürgerhochzeit

Schauspiel von Bertold Brecht

   

In diesem frühen Werk Brechts geht es um den Muff und den Mief des Kleinbürgermilieus, die Verlogenheit, den falsch verstandenen Anstand, um Themen, die man, wenn überhaupt, nur hinter dem Rücken der betroffenen Personen bespricht

Eine Hochzeitstafel. Kleine Leute, Vater und Mutter der Braut, Verwandte, Freunde des Bräutigams, Bekannte. Man frisst und säuft. Der Vater geht den anderen mit seinen "Geschichten" auf die Nerven.
Die Dialoge enthüllen nach und nach unterschwellig vorhandene Spannungen. Man spürt bald, dass unter der ach so heilen Oberfläche einiges nicht stimmt.

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung vom 12. 02. 1992

 

Es spielten

Franz Kapinus, Joachim Elzer, Lu Hutzler, Anka Neumann, Judith Steuerwald, Horst Huth, Ursel Roßnagel, Günter Wegner, Gerhard Kreiner

Musik

Richard Spranz, Rüdiger Spitzenberger

Souffleuse

Monika Unger

Bühnenbau:

Wolfgang Döngi

Regie

Uschi Barth, Monika Unger