Love Letters        

von A. R. Gurney

 

Eine Frau, ein Mann und ihr Briefwechsel: Das ist der Stoff, aus dem Gurneys „LOVE LETTERS“ ist.

Das „Time Magazine“ hält das Stück für „eines der vier oder fünf besten Theaterstücke der achtziger Jahre“, und mittlerweile ist es auch auf den deutschsprachigen Bühnen ein Dauerbrenner.
Die sich hier schreiben, heißen Andy und Melissa - zwei gutbürgerliche Königskinder aus dem Amerika des 20. Jahrhunderts; sie können zusammen nicht kommen, und sie lassen nicht voneinander.
Die Spur ihrer Briefe reicht von den ersten Zettelchen, die sie sich vor dem zweiten Weltkrieg unter der Schulbank zustecken, bis in die Zeit der Anrufbeantworter. Ihr nachzugehen bedeutet für Schauspieler und Zuschauer, sich ein Wechselbad der Gefühle zu gönnen.

Eine Hommage an die Kunst des Briefschreibens, dargestellt anhand einer Liebesgeschichte zweier Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten! Sie: chaotisch, emotional, reiches Scheidungskind, dem Alkohol verfallen. Er: steif, pedantisch, stets beherrscht, karrierebewusst, aus einfachen geordneten Verhältnissen.

Dabei kam das Stück ohne aufwendige Bühnenarbeiten und Lichtstimmungen aus. Lediglich zwei Musiker unterstützten, untermalten und bereicherten diese Inszenierung.

     

Mitwirkende 

Melissa

Anne Schulte-Holthaus

Andy

Michael Huber

Musik

Cedric Fischer, Julian Pöhler

 

 

Licht

Wolfgang Döngi

Spielleitung

Uschi Barth

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung