Strubbeltatz 

Musical von Wolfgang König (Musik) und Veronika te Reh (Text)

aufgeführt von der Städtischen Musikschule Sinsheim

in Kooperation mit der Sinsheimer Theaterkiste

Das Katzenvolk ist guter Laune. Singend stellt es sich vor. Es gibt die frechen Katzen, die Katzenkinder, die schwarzen Kater und Strubbeltatz. Er ist ein sehr beliebter Straßensänger, der bei seiner Mutter wohnt. In der Katzenstadt leben außerdem die arrogante Familie von Katzenstolz mit Sohn Strunzi, die eher schlichte Familie Schmalzlocke mit Sohn Heini und die derb zu nennende Familie Mausefang mit Sohn Schmatz.

Der Oberhofrat des Königs teilt mit, dass Prinzessin Schneepfötchen demnächst den Kater ehelichen solle, der bei einem Wettkampf als der Stärkste hervorgehe. Sofort beginnen Strunzi, Heini und Schmatz mit dem Training. Jeder ist überzeugt zu gewinnen. Das Katzenvolk allerdings möchte Strubbeltatz als neuen König sehen. Schon lange sind er und die Prinzessin ein heimliches Liebespaar. Allerdings verabscheut Strubbeltatz die Gewalt.

 Miezi und Mauz, zwei Katzenfreunde, lassen Strubbeltatz in den Schlossgarten. Hier trifft er Prinzessin Schneepfötchen. Jetzt erst erfährt sie von den Heiratsplänen ihres Vaters. Sie stimmt Strubbeltatz zu, dass ein Wettkampf der stärksten Kater verabscheuenswert sei. Es gelingt ihr, mit Hilfe ihrer Mutter, ihren Vater zu überreden, dass der beste Sänger und nicht der stärkste Kater sie zur Frau bekäme. Nach einigem Zögern stimmt der König zu und gibt dies seinem Volk bekannt.

Erschrocken hören die Familien von Katzenstolz, Mausefang und Schmalzlocke von dieser Neuigkeit. Singen können ihre Söhne nicht. Um den größten Konkurrenten, nämlich Strubbeltatz, auszuschließen, vereinbaren Herr von Katzenstolz, Sohn Strunzi und der Oberhofrat ein Komplott. Sie mischen Schlafpulver in die Getränke von Strubbeltatz und seiner Mutter. Miezi und Mauz, die dies beobachten, werden überwältigt und ebenfalls betäubt. So findet der Sängerwettstreit ohne Strubbeltatz statt. In allerletzter Minute erwachen Miezi und Mauz, werden befreit, rütteln Mutter und Strubbeltatz wach und verhelfen so Strubbeltatz zu seinem Auftritt. Während die drei Miesekater sich heimlich davontrollen, wird Strubbeltatz als eindeutiger Sieger gefeiert.

                                                                                                                  Mitwirkende

Maske, Kostüme Leitung: Elke Hameister
Bühnen(um-)bau Leitung: Hans Joachim Sand, Stift Sunisheim
Musik
Orchester der Städtischen Musikschule
musikalische Leitung Sabine Ortelt
Regie, Bühnenbild, Textbearbeitung Uschi Barth

Kritik der Rhein-Neckar-Zeitung vom 05. 03. 2001

Kritik der BAZ

Kritik der Backnanger Zeitung

 gefördert vom Ministerium für Kultus und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg